
FÜR UNSERE ZUKUNFT, GEGEN IHRE KRIEGE
SOZIALE GERECHTIGKEIT STATT KRIEG
Stoppen wir die Militarisierung Europas! Jugendstreik und Demonstration am 20.11.26 in Österreich
In Europa bewegt sich etwas: Auf dem gesamten Kontinent entsteht eine neue Bewegung – und sie ist jung. Während Regierungen und Unternehmen Milliarden in Aufrüstung stecken, gehen junge Menschen auf die Straße. Von Rom bis Berlin, von Paris bis Madrid, von Wien bis Tirana organisieren wir uns. Wir streiken, legen die Arbeit nieder und lehnen jene Zukunft ab, die die Mächtigen für uns vorsehen. Wir fordern Geld für Klimaschutz statt Grenzzäune; Bildung und Arbeitsplätze statt Aufrüstung und Krieg.
Am 20. November ist der internationale Jugendstreik und wir organisieren eine Demo in Wien. Unter dem Motto „Für unsere Zukunft, gegen ihre Kriege!“ nehmen wir uns die Straße.
Wir, das sind Jugendliche, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen, die sich wehren. Unser Kampf für eine würdige Zukunft, gegen Kapitalismus, Rassismus, Krieg und Militarisierung; für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen und den Planeten.
Werde auch DU aktiv!
Stop ReArm Europe ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis von über 1000 zivilgesellschaftlichen Organisationen, das sich europaweit gegen die Militarisierung der EU organisiert.
#StopReArmEurope #WelfareNotWarfare #YouthStrike
Aktionen
Demonstration: Freitag, 20.11., 15 Uhr, Christian-Broda-Platz
Schul- und Unistreiks: am Vormittag des 20.11. (Infos und Treffpunkte folgen)
Unsere Grundsätze
Wir lehnen die Pläne der Europäischen Union ab, zusätzliche 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung auszugeben. Ebenso lehnen wir die Erhöhung der Militärausgaben in Nicht-EU-Staaten ab. Diese Hunderte von Milliarden Euro werden den Sozialausgaben, dem Gesundheitswesen, der Bildung, Löhnen, dem Friedensaufbau, der internationalen Zusammenarbeit, dem gerechten Umbau der Wirtschaft und der Klimagerechtigkeit entzogen. Sie kommen ausschließlich der Rüstungsindustrie in Europa, den USA und anderswo zugute. Wir sind überzeugt: Steigende Militärausgaben machen Krieg wahrscheinlicher und die Zukunft für alle unsicherer. In Zeiten akuter nuklearer Spannungen ist das unverzeihlich. Die Ausgaben führen zu mehr Schulden, mehr Kürzungen, mehr Grenzen und Abschottung. Sie vertiefen rassistisches Gedankengut und heizen den Klimawandel weiter an. Wir brauchen keine weiteren Waffen. Wir müssen uns nicht auf neue Kriege vorbereiten. Was wir brauchen, ist ein völlig anderer Plan: eine echte soziale, ökologische und gemeinsame Sicherheit – für Europa und die Welt. Wir stellen uns gegen den Krieg.
Diese Forderungen beziehen wir auf Österreich und seine besondere Rolle als neutrales Land: keine Waffenexporte in Konfliktregionen oder an Kriegsparteien, keine militärische Beistandsverpflichtung. Stattdessen: Aufbau von Strukturen zur Friedensförderung und Förderung umfassender Sicherheit durch soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Klimagerechtigkeit und Solidarität.